PDF umwandeln und in ein richtiges online PDF Format konvertieren

Aktualisiert am: 05.06.2026

Wer regelmäßig bloggt, kennt die Frage: Wie lässt sich ein fertiger Artikel unkompliziert als PDF speichern oder weitergeben? Das PDF-Umwandeln ist einfacher als gedacht – mit den richtigen Tools und PlugIns kannst du einzelne Blogartikel oder sogar deinen gesamten Blog in wenigen Klicks als PDF exportieren. In diesem Artikel zeigen wir dir die besten Methoden im Überblick.

Warum Blogger ihre Texte als PDF umwandeln wollen

Viele Blogger schreiben ihre Texte zuerst in einem Textverarbeitungsprogramm wie Word oder Google Docs – und stehen dann vor der Herausforderung, diesen Inhalt sauber zu konvertieren. Ein PDF bietet klare Vorteile: Das Layout bleibt erhalten, der Inhalt ist auf jedem Gerät lesbar und lässt sich einfach per E-Mail versenden oder als Download anbieten. Das PDF konvertieren ist dabei kein Hexenwerk, wenn du weißt, welche Werkzeuge dir zur Verfügung stehen.

Einzelne Blogartikel als PDF umwandeln: Die besten PlugIns

Für WordPress-Nutzer gibt es mehrere bewährte Lösungen, um einzelne Beiträge als PDF zu exportieren. Hier sind die drei wichtigsten WordPress PlugIn PDF-Optionen im Überblick:

PlugIn 1: Das „3 PlugIns"-Paket von Stefan Ziegler

Dieses von Stefan Ziegler entwickelte PlugIn-Paket erlaubt es, Blogartikel als PDF zu extrahieren und an sich selbst oder andere zu versenden. Die Einstellungsmöglichkeiten sind flexibel: Du kannst Kategorien, Seiten und die Suche individuell anpassen sowie den Begleittext der E-Mail nach Belieben gestalten. Das PlugIn lässt sich vor oder nach dem Artikel platzieren. Ein kleiner Nachteil: Manchmal werden die versendeten E-Mails vom Empfänger-Postfach als Spam erkannt – das solltest du im Blick behalten.

PlugIn 2: Print Friendly and PDF Button

Auch dieses PlugIn lässt sich direkt in deinen Blog einbinden und ermöglicht eine schnelle PDF-Umwandlung auf Knopfdruck. Neben der Anpassung von Kategorien und Seiten kannst du hier zusätzlich die Ausrichtung des Artikels (links, rechts, oben, unten) festlegen. Besonders praktisch: Deine Leser können die PDF-Datei mit einem einzigen Klick auf den Button direkt herunterladen – ganz ohne technisches Vorwissen. Außerdem lässt sich ein individueller Begleittext mitschicken.

PlugIn 3: post2pdf

Das PlugIn post2pdf ist eine gute Alternative, wenn du Wert auf individuelle Schriftarten und Signaturen legst. Deine Leser können deinen Blog damit herunterladen – eine direkte Versand-Option per E-Mail bietet dieses PlugIn allerdings nicht. Es eignet sich besonders, wenn die optische Gestaltung der PDF im Vordergrund steht.

Den gesamten Blog als PDF umwandeln

Möchtest du nicht nur einzelne Artikel, sondern deinen kompletten Blog als PDF exportieren? Auch dafür gibt es praktische Lösungen:

BlogBooker

Die Webseite BlogBooker ermöglicht es, deinen gesamten Blog – inklusive Bilder, Kommentare und Einträge – als PDF zu sichern. Im ersten Schritt lädst du einfach die Blog-URL auf der Plattform hoch. Danach stehen dir viele individuelle Optionen zur Verfügung: Du kannst festlegen, ob Links angezeigt werden sollen, ob der Autor erscheint und wo neue PDF-Seiten beginnen. Die Blogbeiträge werden chronologisch aneinandergereiht, Bilder folgen direkt danach. Das Inhaltsverzeichnis enthält klickbare Verlinkungen. Innerhalb weniger Minuten liegt die fertige PDF-Datei vor.

Kalin's PDF Creation Station

Dieses WordPress-PlugIn integriert beim PDF-Export nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Videos. Du kannst einzelne Seiten und Blogartikel gezielt auswählen und exportieren – ideal, wenn du nicht den gesamten Blog, sondern eine kuratierte Auswahl als PDF umwandeln möchtest.

Bloginhalte digital weiterverwerten: Mehr als nur eine PDF

Das Umwandeln in eine PDF ist ein guter erster Schritt – aber warum dabei stehen bleiben? Wer seine Inhalte noch weiter verbreiten möchte, kann PDFs in interaktive Online-Magazine verwandeln. Mit Yumpu lässt sich ein PDF in ein blätterbares digitales Magazin umwandeln, das sich auf der eigenen Website einbinden, in Social Media teilen und sogar in den E-Mail-Footer integrieren lässt. Das erhöht die Reichweite deiner Inhalte deutlich – und Google kann die Inhalte besser indexieren als eine simple PDF-Datei. Wer seine Bloginhalte also nicht nur sichern, sondern aktiv sichtbar machen will, findet mit dem PDF kostenlos in blätterbare Online-Magazine umwandeln-Angebot von Yumpu einen sinnvollen nächsten Schritt.

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Mehr zum Thema, wie digitale Inhalte heute publiziert und verbreitet werden, erfährst du im Artikel Digitales Publizieren im 21. Jahrhundert.

Wer darüber hinaus noch keine fertige PDF hat und diese erst erstellen möchte, findet im Ratgeber PDF kostenlos erstellen und in ein blätterbares e-Magazine umwandeln eine hilfreiche Schritt-für-Schritt-Anleitung.

FAQ: PDF umwandeln für Blogger

Kann ich als Blogger meine Artikel kostenlos als PDF exportieren?

Ja, alle vorgestellten PlugIns – darunter Print Friendly and PDF Button und post2pdf – sind kostenlos verfügbar und können direkt in WordPress installiert werden. Auch BlogBooker ist kostenlos nutzbar.

Welches WordPress PlugIn eignet sich am besten zum PDF umwandeln?

Das hängt von deinem Ziel ab: Für schnelle Downloads durch Leser ist Print Friendly and PDF Button ideal. Wenn du individuelle Schriftarten und Signaturen brauchst, ist post2pdf die bessere Wahl. Für den E-Mail-Versand eignet sich das PlugIn-Paket von Stefan Ziegler.

Wie wandle ich meinen gesamten Blog auf einmal in eine PDF um?

Mit der Webseite BlogBooker lässt sich der gesamte Blog inklusive aller Bilder, Kommentare und Einträge als PDF exportieren. Alternativ bietet das PlugIn Kalin's PDF Creation Station ähnliche Funktionen direkt in WordPress.

Was ist der Unterschied zwischen einer PDF und einem digitalen Online-Magazin?

Eine PDF ist ein statisches Dokument, das heruntergeladen werden muss. Ein digitales Online-Magazin – etwa über Yumpu – ist blätterbar, lässt sich auf Websites einbetten, in Social Media teilen und wird von Google besser indexiert.

Können meine Leser Artikel direkt als PDF herunterladen?

Ja, mit dem Print Friendly and PDF Button können Leser deines Blogs einen Artikel mit einem einzigen Klick als PDF herunterladen – ohne dass du weitere Schritte unternehmen musst.

Das hängt vom verwendeten Tool ab. BlogBooker und Kalin's PDF Creation Station übernehmen Bilder und Links. Bei einfacheren PlugIns solltest du vorab testen, welche Elemente im Export enthalten sind.

Ist das PDF-Format für die Google-Indexierung geeignet?

Google kann PDF-Inhalte grundsätzlich indexieren, jedoch weniger effektiv als normale Webseiten oder blätterbare Online-Magazine. Wer maximale Sichtbarkeit anstrebt, sollte seine PDFs zusätzlich als interaktives Online-Format publizieren.

Kann ich einen Blogartikel auch ohne PlugIn als PDF speichern?

Ja, über die Druckfunktion des Browsers (Strg+P oder Cmd+P) und die Option „Als PDF speichern" lässt sich jede Webseite schnell als PDF sichern. Allerdings ist die Formatierung dabei weniger kontrollierbar als mit einem spezialisierten PlugIn.

Wie lange dauert die PDF-Umwandlung mit BlogBooker?

In der Regel dauert der Export nur wenige Minuten – unabhängig davon, wie viele Beiträge und Bilder dein Blog enthält. Danach steht die PDF-Datei direkt zum Download bereit.

Lässt sich ein exportiertes Blog-PDF auch weiterverbreiten?

Ja, du kannst die PDF per E-Mail versenden, als Download auf deiner Website anbieten oder sie auf Plattformen wie Yumpu hochladen, um sie als interaktives digitales Magazin zu teilen und so eine breitere Zielgruppe zu erreichen.

Über mich

Julia SchallertHey! Mein Name ist Julia Schallert und in meiner Freizeit betreibe ich diesen wundervollen Blog :). Da ich in einer Druckerei arbeite und sehr oft mit PDF Dokumenten zu tun habe, teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen auf dieser Webseite. Wenn du Fragen hast, kannst du mich über das Kontaktformular anschreiben.